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Wer aber Leistung möchte, ohne viel dafür zu machen und zufällig ein USB-Stick zur Stelle hat, kann diesen auch gleich nutzen, sofern es „ReadyBoost“-fähig ist. Dieser kann dann vom Computer als mobiler Arbeitsspeicher verwendet werden und die Geschwindigkeit des PC etwas beschleunigen. Jedoch ist nicht jeder USB-Stick nutzbar, denn Anforderungen dafür sind, dass die Kapazität des Sticks zum einem mindestens 256 MB betragen muss und nur maximal 4 GB nutzbar ist, wobei auch mindestens 230 MB auf dem USB-Stick frei sein sollten. Am idealsten sind die USB-Sticks mit der Aufschrift „enhanced for ReadyBoost“, welche extra dafür geschaffen worden sind, aber man kann auch mit wenigen Ausnahmen den ganz normalen USB-Stick benutzen. Weiterhin zu beachten ist, dass man nicht zwei- bis dreimal so viel mehr Speicherplatz für den ReadyBoost benutzen möchte, als man selber RAM hat.
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Manchmal stört es vermutlich auch mal den einen oder anderen, wenn Vista sich immer die zuletzt geöffneten Dateien „merkt“ und mit der Zeit die Liste immer größer wird und das „Aufklappen“ der Liste viel länger dauert und zudem auch noch mehr Leistung vom PC fordert.
Dazu geht man einfach mit einem Rechtsklick auf das Windows-Vista-Symbol im Startmenü und wählt „Eigenschaften“ und unter der Registerkarte „Startmenü“ wählt man dann bei „Datenschutz“ einfach beide Optionen ab. Jetzt werden die meist genutzten Programme nicht mehr angezeigt, aber die kann man per „Drag & Drop“ (Ziehen und herunterfallenlassen) ins Startmenü einfügen.
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Eine weitere Möglichkeit Vista etwas zu beschleunigen wäre die Indexsuche abzuschalten, weil dieser zwar ein Inhaltsverzeichnis erstellt, sodass man Dateien und Ordner viel schneller finden kann, aber gleichzeitig belastet es es auch Systemperformance. Deswegen ist es empfehlenswert, dass nur Ordner oder Verzeichnisse indiziert werden, wo auch wirklich Dateien sind, nach denen man selber suchen würde (z.B. Musik, Fotos, Videos, Dokumente, etc.).
Dazu geht man auf „Systemsteuerung“ → „Indizierungsoptionen“ und dort kann man den Indexdienst nach eigenem Belieben anpassen. Danach kann mit mithilfe der Buttons „Ändern“ → „Alle Orte anzeigen“ auswählen, welche Ordner und Verzeichnisse mit in den Index eingetragen werden. Man kann natürlich auch den Indizierungsdienst komplett ausschalten, indem man mit einem Rechtsklick auf den Windows Explorer das/die Laufwerk/e auswählt und dann auf „Eigenschaften“ geht. Dann wählt man einfach das Häkchen bei „Laufwerk für schnelle Suche indizieren“ ab und schon ist es deaktiviert, jedoch werden dafür zukünftige Suchen länger dauern.
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Ebenso, wem es zu lange dauert, bis Windows Vista endlich mal heruntergefahren ist, kann man auch dies ganz einfach ändern, indem man einfach auf „Startmenü“ → „Ausführen“ geht und dann „regedit“ eintippt. Nun sollte sich der „Registrierungs-Editor“ öffnen und dort geht man dann auf „HKEY_LOCAL_MACHINE“ → „SYSTEM“ → „ControlSet001“ → „Control“ und dann klickt man auf „WaitToKillServiceTimeout“ und dann kann man z.B. 5000 eingeben, welches ca. 5 Sekunden entspricht bis der Computer heruntergefahren wird.
Aber es kann auch mal passieren, dass manche Programme plötzlich nicht mehr reagieren und keine Rückmeldungen von sich geben, wenn man den Computer herunterfahren will. Und danach erscheint dann ein Dialogbox mit der Frage, ob man das Programm beenden möchte oder nicht. Auch hier kann man über den „Registrierungs-Editor“ einstellen nach welcher Zeit dieser Dialogbox erscheint oder man ihn überhaupt erscheinen lässt. Den „Registrierungs-Editor“ öffnet man wie oben bereits beschrieben über „Startmenü“ → „Ausführen“ und dann „regedit“ eingeben.
Dann und dort in der Menüleiste auf „Bearbeiten“ → „Neu“ → „DWORD-Wert(32 Bit)“ auswählen und „HungAppTimeout“ eingeben. Nachdem man diese erstellt hat klickt man auf diesen Eintrag und nun kann man die Zeit wieder in Millisekunden eingeben bis der Dialogbox erscheint, wenn das jeweilige Programm noch nicht beendet wurde. Aber wenn man die Dialogboxerscheinung überhaupt nicht haben möchte, kann die Programme auch automatisch beenden lassen, indem man über „Bearbeiten“ → „Neu“ → „Zeichenfolge“ (in „HKEY_CURRENT_USER“ → „Control Panel“ → „Desktop“) geht und nun „AutoEndTasks“ eingibt und den Wert „1“ zuteilt. Dies sollte dafür sorgen, dass der Computer nun schneller herunterfahren kann ohne mit dem „nervigen“ Erscheinen der Dialogbox.
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Wer beim starten des PC sich die Zeit sparen möchte mit der Eingabe von den Logindaten bei jedem Systemstart kann dies auch bei Vista deaktivieren, jedoch ist das nur empfohlen, wenn keine Gefahr besteht, dass Fremde sich am PC „vergreifen“ werden.
Jedenfalls gibt man dazu „netplwiz“ im Startmenü in der Suchleiste ein. Nun sollte ein Fenster erscheinen und hier kann man auch auf erweitere Einstellungen bezüglich der Benutzerkonten zugreifen. Jedenfalls aber sollte man die Option „Benutzer müssen Benutzernamen und Kennwort eingeben“ abwählen, damit man sich bei jedem Systemstart nicht immer anmelden muss. Jedoch kann es passieren, dass der Computer bei längerer Abwesenheit in den Standby Modus verfällt oder der Bildschirmschoner sich einstellt und man sich danach trotzdem wieder neu anmelden muss. Um dieses auch zu vermeiden kann man rechtsklicken auf dem „Desktop“ → „Anpassung“ und dort die Option „Anmeldeseite bei Reaktivierung“ deaktivieren.